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Wenn man im Allgemeinen von Reiki spricht, so wird in der Regel das traditionelle Reiki-System nach Dr. Mikao Usui gemeint.

System deshalb, weil es in mehrere Grade eingeteilt ist, die in sich abgeschlossen sind, jedoch aufeinander aufbauen.

Traditionell gibt es 4 Grade, wobei der 3. Grad der Meistergrad und der 4. Grad der Lehrer-Grad ist (ursprünglich wurden diese Grade auch als 3a und 3b bezeichnet).

 

Prinzipiell und ohne Ausnahme kann jeder Mensch Reiki erlernen bzw. darin eingeweiht werden!

 

Die Ausbildung in den 1. Reiki-Grad dauert 2 Tage a ca. 5 Stunden und enthält 4 Einweihungen.

In den Einweihungen wird der Energiekanal des Einzuweihenden gereinigt und versiegelt. Von diesem Zeitpunkt an ist man ein Kanal für die Reiki-Energie, so dass man sie an sich selbst oder andere weiterleiten kann, ohne die eigene Lebensenergie abzugeben. Dieses Weiterleiten spürt man nun als Energiefluss in den Händen.

Weiterhin werden im 1. Reiki-Grad die Reiki-Lebensregeln und die praktischen Anwendungen wie Selbstbehandlung, Fremdbehandlung, Chakrenausgleich, Ganzkörperbehandlung, die spirituellen Gesetze etc. vermittelt.

Man kann eine Reiki-Einweihung und Ausbildung dennoch nicht mit einer schulischen Ausbildung vergleichen. Reiki ist nicht irgendeine Ausbildung in dem Sinne, dort schulischen Stoff zu lernen um dann Reiki „zu können“.  

Reiki ist vor allem Arbeit an sich selbst! Sich selbst und seine Motive zu hinterfragen, sich besser in andere und deren Motivationen einzufühlen und sie auch wirklich zu verstehen, um sich selbst und seine Umwelt zu erkennen. Um das mal an einem Beispiel zu erklären:

Ein Schüler mit sehr guten Zensuren kann auf dem Heimweg jemanden bestehlen oder zusammenschlagen, ohne dass dies seine schulischen Leistungen in irgendeiner Weise beeinflusst.

So ein Verhalten ist für einen Reiki-Eingeweihten nicht möglich, ohne tief greifende Veränderungen in seinem gesamten Denken und somit Handeln herbeizuführen.

Das klingt jetzt schrecklich hart und anstrengend, aber so ist es nicht. Denn Sie müssen sich nicht dazu zwingen so oder so zu denken und zu fühlen – es geschieht von ganz allein, sich zu fragen, z.B. warum man gerade den Verkäufer beschimpft hat, anstatt ihm dankbar zu sein, dass er für mich Zeit hatte um mir bei meinem Problem zu helfen. Dieses Hinterfragen und das nächste Mal vielleicht liebevoller zu reagieren, ist der Anfang des (Reiki)Weges und der eigentliche „Lernstoff“.

 

In der Ausbildung zum 2. Reiki-Grad, die ebenfalls 2 Tage a ca. 4 Stunden dauert, lernen Sie 3 Symbole, die bedeutend für die mentale, geistige Arbeit mit Reiki sind wie beispielsweise Fernbehandlung, Heilung der eigenen Persönlichkeit, Arbeit mit Affirmationen, Reinigung von Orten u.a.. Durch weitere 3 Einweihungen wird der Energiefluss weiter verstärkt, was die Intensität der Reiki-Anwendungen erheblich steigern kann.

Ein weiterer sehr wichtiger Bestandteil der Ausbildung des 2. Grades sind die Spiegel- und Schattenarbeit und die Bildung von Glaubensätzen und deren Auflösung durch selbst gebildete Affirmationen. Im 1. Grad werden die spirituellen Gesetze als Lernstoff behandelt, um ab da immerfort im Bewusstsein wirken zu können. Spiegel- und Schattenarbeit setzt diesen Weg konsequent fort, auf dem man soviel über sich, seine Motive und unbewussten Programme erfährt.

 

Sind Sie bereit (und wollen und tun dies auch) diesen lohnenswerten Weg zu gehen, und Ihr Leben zu meistern, so sind Sie auch dazu bereit, in den 3. Reiki-Grad, den Meistergrad eingeweiht zu werden.

Sie haben es schon gemerkt, Reiki-Meister zu sein, bedeutet nicht ein Meister zu sein, wie beispielsweise in einer KFZ-Werkstatt, einer der auf Grund seiner Ausbildung das Sagen hat, es bedeutet sein eigener Meister zu sein, Meister seines eigenen Lebens.

 

Mit dem 1. Reiki-Grad beschreitet man diesen Weg, sich selbst zu erkennen. Die Vorzüge seines Wesens erkennt man schnell und exakt, aber seine Schattenseiten zu betrachten und daran zu arbeiten, sie voll bewusst in sein Wesen zu integrieren, ohne Ausflüchte oder die Schuld bei anderen zu suchen, das ist ein langer, aber lohnender Weg. Zu erkennen das man ohne Wenn und Aber für alles was einem im Leben widerfährt, selbst verantwortlich ist, bringt letztendlich Befreiung und macht Freude. Was z.B. vorher zur Last fiel, wird jetzt als lohnende Herausforderung empfunden.

 

Nun, mit der Einweihung in den Meister-Grad, wird der Schüler selbst zum Meister, hier schließt sich der Kreis, der mit dem

1. Reiki-Grad begann. Er erkennt sich selbst, er meistert seinen Weg - seine Aufgabe auf dieser Erde - seine Berufung.

 

Die Ausbildung zum Reiki-Meister erfolgt bei mir individuell.

Ist sie erfolgt, kann man sich danach noch entschließen, sich in den

4. Reiki-Grad, den Lehrer-Grad einweihen zu lassen, um so selbst das Wissen weiterzugeben und Verantwortung zu übernehmen.

 

 

 

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